Über uns


Nur einige Jahre nachdem der alte Imker in unserer Nachbarschaft verstarb,  wurde es von Jahr zu Jahr weniger an „Leben“ im Garten. Auch das Obst im Garten wurde immer weniger und die Früchte waren viel kleiner.  Irgendwie fehlte auch etwas ganz  Wichtiges... eben jenes geschäftige Treiben, dieses Hin-und Herum-surren der Insekten im Frühling.

Das waren noch schöne Kindheitserinnerungen, als an den herrlich warmen  Frühlingstagen, wenn die Obstbäume blühten, ein emsiges Treiben und Brummen herrschte und die Bienen und Insekten, trunken von Nektar und Blütenduft hin-und hersurrten! Doch nun war alles eher still. Es gab wesentlich weniger Singvögel wie Drosseln, Spatzen und Meisen und auch weniger andere Insekten. Es war klar, daß hier einfach die Bienen fehlten. So fing dann im Jahr 2004 alles mit unserem ersten kleinen Völkchen an.

Die Faszination für diese kleinen, intelligenten Tierchen und ihre unglaublichen Leistungen, die sie für sich selbst und die gesamte Tier- und Pflanzenwelt vollbringen, ist schwer in Worte zu fassen. Sie verdienen unseren ganzen Respekt. Ihr Honig ist nicht nur ein süßes, aromatisches und leckeres Lebensmittel, sondern auch ein sehr heilkräftiges und vielfältig einsetzbares Hausmittel. Sie geben uns Menschen alles was wir brauchen: Nahrung, Medizin und Licht.

 

Die Gesundheit unserer Bienen liegt uns am Herzen. Nur wenn es ihnen gut geht, geht es uns auch gut. Leider kann die Biene nicht mehr ohne den Menschen überleben. Ohne Behandlung gegen die Varroamilbe sterben die Völker nach spätestens ein oder zwei Jahren. Hinzu können noch andere Erkrankungen kommen.

Deshalb werden sie von uns nur mit natürlichen Medikamenten wie Ameisensäure und Thymianpräparaten gegen die Varroamilbe behandelt. Ameisensäure kommt auch in der Natur vor (wo Bienen sind, sind meistens auch Ameisen, um sich etwas Honig zu stibitzen) und mit ihr verbleiben keine Rückstände im Wachs oder Honig. - Im Honig ohnehin nicht, denn die Ameisensäurebehandlung findet immer erst nach der Honigernte im Spätsommer statt.

Wir versuchen unsere Bienen möglichst wesensgemäß zu halten. Daher verzichten wir z.B. auch auf das Flügelbeschneiden der Königin. Und wenn dann doch mal ein Bienenschwarm abgeht, ist es zwar schade, aber was soll´s! So ist eben die Natur. Wir Menschen würden uns das "Liebemachen" ja auch nicht verbieten lassen, oder? So, hat die Natur eben wieder etwas "zurückbekommen". Und wer weiß, vielleicht finden sie ja woanders ein Zuhause.

Es ist uns wichtig, daß der Honig, den wir ernten, reif und von bester Qualität ist. Wir bemühen uns dieses wertvolle Lebensmittel so natürlich und schonend wie möglich zu behandeln und nicht zu erhitzen, damit die vielen gesunden Inhaltsstoffe, z.B. Vitamine, Enzyme, Mineralien und Aminosäuren erhalten bleiben. Jedes Jahr schmeckt der Honig ein bischen anders. Denn jedes Jahr sind andere Wetterbedingungen. So ist es beim Honig ähnlich wie bei guten Wein.


Wenn wir ein bischen Zeit haben, gehen wir gerne zu unseren Bienen und schauen ihnen einfach nur zu. Am drolligsten ist es zu sehen, wie die Bienchen anscheinend noch etwas müde aus dem Bienenstock auf das Flugbrett krabbeln und sich mit den Vorderbeinchen ihre Äuglein reiben. Danach probieren sie ihre Flügel aus, lassen sie kreisen wie kleine Propeller und dann starten sie durch - volle Pulle- wie kleine Düsenflieger über die Dächer Berlins in den blauen Himmel - auf zu neuen Blüten!

Andere Bienen kommen schon wieder zurück in den Stock. Sie sind über und über mit Blütenstaub bedeckt, so als hätten sie darin gebadet. Sie schleppen dicke Pollentaschen an ihren Hinterbeinchen. Es sieht aus als kämen sie gerade voll bepackt vom Einkaufen. Manchmal sind sie so schwer, daß sie kaum noch laufen oder fliegen können und erstmal irgendwo eine kleine Pause einlegen müssen.

Das sind die Momente, an denen man nicht mehr an die anstrengende Arbeit oder Honigerträge- und Obstterträge denkt, sondern einfach nur glücklich ist, daß es sie gibt.

Hellersdorfer Stadteilfest

Unser Honig-Stand auf dem Hellersdorfer Stadtfest 2015

 Im Mai 2014 stellten wir unser Hobby und unsere Produkte auf dem Hellersdorfer Stadtfest vor. Das war sehr schön und es machte viel Spaß den Besuchern das weite Feld der Bienen und ihrer Produkte und auch der Apitherapie vorzustellen.


Imkerverein Wuhletal 1864

Im Sommer 2014 feierte unser Imkerverein "Wuhletal 1864" sein 150. Jubiläum. Er ist damit einer der ältesten Imkervereine Berlins.

Die Besucher konnten sich hier im Bienengarten an vielen verschiedenen Stationen über die Bienen, die Imkerei und über unseren Verein informieren.

Da war für Groß und Klein etwas dabei.

Auf unserem gemeinsamen Apitherapie-Stand stellten wir zusammen mit unserem DAB-Kollegen Olaf Kleinert, den sehr interessierten Besuchern die vielfältigen und  interessanten Aspekte der Apitherapie vor.

Sogar das Wetter blieb uns noch hold. Es war ein sehr schöner Tag und ein schönes Fest.