Apilarnil- Drohnenlarvenextrakt

Drohnen sind die männlichen Honigbienen.

Sie sind größer und gedrungener als die Arbeitsbienen und leicht zu erkennen an ihren großen Facettenaugen. Sie haben keinen Stachel und können daher auch nicht stechen.  Sie entstehen aus unbefruchteten Eier und ihre wichtigste Aufgabe ist die jungen Königinnen zu befruchten. Drohnen beteiligen sich nur wenig an den Arbeiten im Bienenstock. Sie lassen sich von den ihren Schwestern, den Arbeiterinnen pflegen bis die Zeit der Paarung, so gegen August vorbei ist.


Herkunft


Apilarnil ist sozusagen die männliche Entsprechung des Weiselfuttersaftes.

Sein Entdecker ist Nicolae Iliesiu, ein bekannter rumänischer Bienenzüchter.


Das Wort Apilarnil setzt sich zusammen aus:

Api = dem lateinischen Name der Biene,

Lar = Larven,

N = dem ersten Buchstaben des Vornamens seines Erfinders (Nicolae),

IL = den ersten zwei Buchstaben seines Familiennamens (Iliesiu).


Apilarnil ist ein Gemisch des gesamten Gehalts der Drohnenzellen mit 6-7 Tage alten Drohnenlarven. Das sind die männlichen Bienen. Die Zellen enthalten außerdem Brutfutter für diese Larven, Honig, Bienenbrot und Spuren von Propolis. (1- Dr. Stangaciu)



Inhaltsstoffe des Apilarnils


Apilarnils besteht aus etwa 70 % Wasser.

Die restliche Trockensubstanz enthält: Proteine, Kohlenhydrate, Lipide (Fette), 19 verschiedene Aminosäuren, (außer Betacarotin u. Cholin), Vitamine A, E, B1, B2, B6, Mineralstoffe (Calcium, Phosphor, Sodium, Potassium, Magnesium und Spurenelemente.

Der Drohnenlarvenextrakt ähnelt dem Geleé Royal, hat jedoch einen hohen Anteil männlicher Hormone.(5- Stangaciu/Hartenstein, 2004, S.51,52)



Pharmakologische Eigenschaften


Apilarnil ist ein Biostimulator und stärkt das Immunsystem. Ähnlich wie Weiselfuttersaft wirkt es antiviral, anabolisch, appetitssteigernd und hat eine sehr nährende und diätetische Wirkung.

Mit Hilfe des Apilarnils werden die Körperenergie, das Gewicht, die Vitalität und Regenerationskräfte (vor allem bei Männern) gesteigert. Sein hoher Gehalt an Aminosäuren, Vitaminen, Magnesium usw. bewirkt eine psychische Stimulierung und eine Verbesserung des Gedächtnis. Durch die natürlichen Hormone und Hormonvorläufer wird die Hypophyse und die Nebennierendrüse stimmuliert. Es findet eine Stimulation und Nährung der sexuellen Energien, v.a. bei Männern und eine Verbesserung der Menstruation und des endokrinen Systems statt.

Bei Kindern bewirkt es eine Verbesserung des Nervensystems und der neuropsychologischen Motorik. (1- Dr. Stangaciu)



Apilarnil – Gegenanzeigen


Bei einer Intoleranz auf die Bestandteile des Apilarnils ( sie enthalten viele Eiweiße) sollte man von einer Einnahme absehen. Bei Überdosen können Nebenwirkungen in Form von Störungen des Verdauungstraktes auftreten, wie Magenschmerzen, Erbrechen, Durchfall.

Bei Herabsetzung der Dosis oder Unterbrechung verschwinden diese Nebenwirkungen wieder. Infolge von sehr hohen Überdosen kann auch eine Vergiftung eintreten. In manchen Fällen von Überdosen können Einschlafstörungen bei Männern und Hyperspermatogenese auftreten (bei spät abendlicher Einnahme).

Die Einnahme von Apilarnil findet ihre Grenzen, wenn der Körper zu schwach ist oder nicht imstande das Apilarnil zu verdauen und/oder zu absorbieren.

Ebenfalls in dem Fall, daß die endokrinen Drüsen ernste strukturelle oder genetische Probleme haben, so dass sie die aktiven Bestandteile des Apilarnils nicht entsprechend nutzen können.(1- Stangaciu)


Bienenprodukte sind auch Allergene und können im Einzelfall allergische Reaktionen auslösen (insbesondere Bienengift). Daher sollte der Rat eines fachkundigen Arztes eingeholtwerden, der eine qualifizierte Diagnose stellen und Behandlungsempfehlungen treffen kann.

Die auf dieser Webseite gegebenen Informationen dienen ausschließlich zur Information und Wissenserweiterung. Sie sind kein Aufruf oder Anleitung zur Selbstmedikation und Selbstbehandlung. Sie dürfen nicht zur Eigendiagnose und/oder Eigenmedikation verwendet werden.


Für ausführliche Informationen besuchen Sie auch die Seite des Deutschen Apitherapiebundes e.V.

www.apitherapie.de