Bienenstockluft

Stockluft ist die Luft, die im Bienenstock herrscht. Es ist ein spezielles Kleinklima aus verschiedenen Stoffen, wie z.B. Wachs, Pollen, Honig, Propolis und auch Bienengift.

Die etwa 35-37°C warme Luft ist feucht, angenehm würzig und aromatisch.

Wir lieben es einfach unsere Bienen zu "schnuppern".


Zusammensetzung der Stockluft


Das Stockluftgemisch hat eine einzigartige Zusammensetzung: ätherische Öle, Flavonoide, also eben flüchtige Bestandteile von Honig, Pollen, Wachs und Propolis.

Da Bienen sind sehr saubere Tiere sind, achten sie sehr auf Sterilität in ihrem Bienenstock. Hierzu überziehen sie alles im Bienenstock mit einer hauchdünnen Schicht Propolis.

Durch die Wärme (im Brutnest herrschen konstant 35-37°C) und das Fächeln der Bienen, wenn sie den Nektar trocknen, aber auch durch das Reiben ihrer Körper aneinander, werden die flüchtigen Substanzen in die Umgebungsluft abgegeben. Diese Substanzen können durch eine entsprechende Apparatur und mittels eines Atemschlauchs eingeatmet werden.



Pharmakologische Wirkung der Stockluft


Die Bienenluft stimmuliert, stärkt und moduliert das Immunsystem. Sie wirkt spasmolytisch (krampflösend) und entzündungshemmend auf das Atmungssystem, die Schleimhäute und Nasennebenhöhlen. So bewirkt sie zum Beispiel ein Abschwellen der Schleimhäute.

Durch die Stimulation der Abwehrkräfte wirkt sie anti-allergisch.

Sie wird eingesetzt bei Bronchitis, Asthma, Pseudokrupp, COPD, Infektanfälligkeit, Immunschwäche, chronische Kopfschmerzen und Migräne.

Ihr würziger Duft durch die flüchtigen Bestandteile wirkt auf das limbische System, was sich antidepressiv und beruhigend auf die Nerven auswirkt. Sie ist wohltuend und gesundheitsstärkend.(14 - Hans Musch,www.apiair-musch.de, Apitherapiesymposium Berlin, 2013)



Gegenanzeigen


Gemäß einer Studie von Dr. Eberhard Bengsch (TU München, Max-Planck-Institut), sind keine prinzipiellen negativen Nebenwirkungen bekannt. (11- Bengsch, Studie)

Bienenprodukte sind auch Allergene und können im Einzelfall allergische Reaktionen auslösen (insbesondere Bienengift). Daher sollte der Rat eines fachkundigen Arztes eingeholtwerden, der eine qualifizierte Diagnose stellen und Behandlungsempfehlungen treffen kann.

Die auf dieser Webseite gegebenen Informationen dienen ausschließlich zur Information und Wissenserweiterung. Sie sind kein Aufruf oder Anleitung zur Selbstmedikation und Selbstbehandlung. Sie dürfen nicht zur Eigendiagnose und/oder Eigenmedikation verwendet werden.


Für ausführliche Informationen besuchen Sie auch die Seite des Deutschen Apitherapiebundes e.V.

www.apitherapie.de